Die meisten Google-Ads-Konten werden einmal aufgebaut und dann verwaltet. Verwalten heißt: Budget nachschieben, ab und zu ein neues Keyword, am Monatsende ein Report mit grünen Pfeilen. Das Konto läuft. Es wird nur nicht besser.
Genau da liegt der Unterschied. Aufbauen kann fast jeder. Ein Konto über Monate so zu führen, dass es jeden Monat ein Stück mehr aus demselben Budget holt, ist die eigentliche Arbeit. Und die fängt erst an, wenn die erste Kampagne live ist.
Ich bin Sergej Markwart, Google-Ads-Freelancer aus Rheine, seit über zehn Jahren in dem Geschäft. Ich betreue Konten für teure, erklärungsbedürftige Produkte: Warenkörbe zwischen 10.000 und 20.000 Euro, im Schnitt um die 17.000. Über die Jahre sind daraus mehr als 25 Millionen Euro Umsatz für meine Kunden geworden. Nicht aus einem genialen Launch, sondern aus laufender Optimierung, Monat für Monat.
Was „Betreuung" bei den meisten heißt, und warum das zu wenig ist
Frag mal nach, was in einem typischen Betreuungsmonat passiert. Oft kommt: Suchanfragen-Bericht durchgehen, ein paar negative Keywords, Gebote anpassen, Report rausschicken. Das ist Pflege im Sinne von „nichts kaputtgehen lassen". Brandschutz, nicht Wachstum.
Bei teuren Produkten ist das besonders teuer. Denn dein Konto sammelt jeden Monat Daten, die kaum jemand richtig nutzt. Welche Suchbegriffe bringen Anfragen, die am Telefon abspringen? Welche Kampagne sieht im Dashboard top aus, liefert aber Leute, die nie kaufen? Wo zahlst du Spitzengebote für Klicks, die nur recherchieren? Diese Fragen beantwortet kein Standard-Report. Die beantwortest du nur, wenn jemand das Konto wirklich kennt und Zeit dafür hat.
Und noch was Unbequemes: Google Ads verändert sich ständig. Neue Kampagnentypen, neue Automatik, neue Voreinstellungen, die Google gern für dich aktiviert, weil sie Google nutzen, nicht dir. Performance Max ist das beste Beispiel. Ohne jemanden, der dagegenhält und die richtigen Signale füttert, frisst so ein Kampagnentyp dein Budget in der Breite und du merkst es erst, wenn der Monat rum ist.
Wie laufende Betreuung bei mir abläuft
Kein Geheimnis und kein starres Paket. Aber ein paar Dinge passieren bei mir jeden Monat, weil sie sich über Jahre als das herausgestellt haben, was den Unterschied macht.
- Ich schaue auf Aufträge, nicht auf Conversions im Tool. Der erste Blick gilt nicht der Klickrate, sondern der Frage: Welche Kampagne hat diesen Monat tatsächlich Umsatz ausgelöst? Bei langen Entscheidungswegen ist das eine andere Liste als die, die das Dashboard dir zeigt.
- Suchbegriffe lese ich gegen den Auftragswert. Nicht „welcher Begriff hat viele Klicks", sondern „welcher Begriff hat am Ende einen 16.000-Euro-Auftrag gebracht und welcher nur teure Neugier". Danach verschiebe ich Budget.
- Ich räume aktiv auf. Kampagnen, die zwei Monate nichts liefern, werden pausiert, nicht aus Bequemlichkeit weiterlaufen gelassen. Anzeigentexte werden getestet, schwache aussortiert. Negative Keywords wachsen mit dem Konto.
- Gebotsstrategien bekommen die richtigen Daten. Smart Bidding ist nur so klug wie das, was reinkommt. Ein großer Teil meiner laufenden Arbeit ist, dafür zu sorgen, dass der Algorithmus echte Auftragswerte sieht und nicht nur Formular-Absendungen.
- Landingpage und Anzeige bleiben in einer Linie. Ich bin Fullstack-Marketer, kein reiner Klick-Schrauber. Wenn die Seite hinter der Anzeige schwächelt, sehe ich das im Konto und kümmere mich auch darum, statt es als „nicht mein Bereich" wegzuschieben.
Was bewusst nicht passiert: ein monatlicher Hochglanz-Report, der schöner ist als das Konto dahinter. Du bekommst von mir, was zählt: was sich verändert hat, warum, und was als Nächstes dran ist. In normaler Sprache. Antworten tue ich selbst, nicht ein Account-Manager, der die Frage weiterleitet.
Warum die Betreuung bei teuren Produkten ohne sauberes Tracking nichts wird
Das ist der Punkt, an dem die meisten laufenden Betreuungen scheitern, ohne es zu merken. Google Ads optimiert nur so klug, wie die Daten sind, die es bekommt. Fütterst du den Algorithmus Monat für Monat mit Formular-Absendungen, jagt er Monat für Monat möglichst viele billige Formulare. Und Formulare füllen auch Leute aus, die nie kaufen.
Bei einem 30-Euro-Produkt fällt das kaum ins Gewicht. Bei 17.000 Euro Warenkorb und Abschluss am Telefon ist es der ganze Unterschied. Deshalb steht und fällt jede laufende Optimierung damit, dass das System weiß, welcher Klick wirklich zu einem Auftrag geführt hat. Die Mechanik dahinter ist im Kern simpel: Beim Klick wird die GCLID erfasst, sie wandert mit dem Lead ins CRM, und nach dem Abschluss spiele ich den echten Auftragswert zurück an Google Ads. Aus „Lead an Tag 3" wird „Auftrag über 16.800 Euro, ausgelöst durch den Klick von Tag 1". Wie das technisch sauber läuft, habe ich getrennt aufgeschrieben, beim Offline-Conversion-Tracking für Google Ads und grundsätzlich beim Conversion-Tracking für teure Produkte.
In der laufenden Betreuung ist das kein einmaliges Einrichten. Es ist Pflege. CRM-Stufen ändern sich, neue Produkte kommen dazu, das Vertriebsteam tickt Felder anders an. Ich halte diese Kette im Blick, weil das Konto sonst langsam wieder erblindet, ohne dass jemand den Moment merkt.
Ein Fall aus der laufenden Arbeit: Bei einem Premium-Wellness-Anbieter habe ich nicht einfach mehr Budget reingeschoben. Über die Monate habe ich verändert, worauf das Konto optimiert, und die Auftragsdaten konsequent zurückgespielt. Das Ergebnis über die Laufzeit: plus 582 Prozent qualifizierte Leads und plus 255 Prozent Umsatz. Bei einem Anbieter von Premium-Fahrzeugen stiegen die qualifizierten Leads um 554 Prozent. Und die Quote von Anfrage zu Kauf wuchs von rund 5 auf etwa 7 Prozent. Klingt nach wenig. Bei Warenkörben um 17.000 Euro ist das ein komplett anderes Geschäft.
Welcher Kanal über die Monate wie viel Umsatz auslöst, also nicht nur der letzte Klick, gehört zur Marketing-Attribution. Ohne sie steuerst du ein teures Konto halb blind, und genau deshalb ist sie Teil dessen, was ich laufend mitführe.
Kein großer Wurf, sondern jeden Monat ein paar Prozent verschwendetes Budget umgeschichtet. Das summiert sich. (Illustratives Beispiel.)
Was du davon hast, wenn jemand wirklich dranbleibt
Der größte Effekt laufender Betreuung kommt nicht aus einem großen Wurf. Er kommt daraus, dass jeden Monat ein paar Prozent verschwendetes Budget umgeschichtet werden, in das, was kauft. Über zwölf Monate summiert sich das. Ein Konto, das im Januar 4 Euro pro qualifiziertem Lead zahlt und im Dezember 2,40, hat nichts „Spektakuläres" gemacht. Es wurde nur jeden Monat ein Stück besser geführt.
Dazu kommt die Ruhe. Du musst nicht selbst hinterherrennen, ob Google wieder eine neue Automatik aktiviert hat, ob die Gebote aus dem Ruder laufen, ob das Tracking seit dem letzten Website-Update noch sendet. Das ist mein Job. Du siehst Aufträge reinkommen und kannst dich um dein Geschäft kümmern.
Für wen sich die laufende Betreuung rechnet
Sinnvoll wird sie ab etwa 10.000 Euro Werbebudget im Monat. Darunter ist der Hebel meist zu klein, der laufende Aufwand frisst den Gewinn auf, und dann sage ich dir das ehrlich, statt dir ein Paket zu verkaufen. Passt es richtig, wenn dein Produkt zwischen 10.000 und 20.000 Euro liegt, erklärungsbedürftig ist und der Abschluss am Telefon oder vor Ort fällt. Das gilt im B2C wie im B2B, und besonders dann, wenn du dauerhaft Leads für hochpreisige Produkte brauchst, die auch wirklich kaufen.
Ich arbeite bewusst mit wenigen Kunden gleichzeitig. Das ist die Voraussetzung dafür, dass laufende Betreuung bei mir mehr ist als ein Häkchen auf einer Checkliste. Wenn jemand zehn Konten parallel pflegt, bleibt für deins keine Zeit, das Geschäft dahinter zu verstehen. Ohne dieses Verständnis ist jede Optimierung nur Raten. Wie ich grundsätzlich ticke, steht auf der Seite zum Google-Ads-Freelancer.
Und wenn du irgendwann gehst?
Dann gehst du. Ich dokumentiere, was ich tue, und übergebe so, dass ein anderer damit weiterarbeiten kann. Kein Abo-Zwang, keine Kampagnenstruktur, die nur ich verstehe, kein künstliches Festhalten am Konto. Ja, das ist mehr Aufwand für mich. Ist es. Aber ich will, dass du bleibst, weil sich die laufende Arbeit für dich rechnet, nicht weil du nicht herauskommst.
Wie wir anfangen
Der erste Schritt kostet nichts. In der kostenlosen Potenzialanalyse schaue ich mir dein laufendes Konto an: Woher kommen die Anfragen, wie gut sind sie, optimiert die Werbung gerade auf Klicks oder auf Käufer, und wo bricht der Weg zwischen Klick und Auftrag ab? Du bekommst eine ehrliche Einschätzung, wo in der laufenden Steuerung der größte Hebel liegt. Und wenn ich finde, dass sich eine fortlaufende Betreuung für dich nicht lohnt, sage ich dir genau das.